Female Pleasure

Deine begleitete Selbsterfahrung

Für mich als Paartherapeutin und Intimitätscoach geht es in diesem Programm um weit mehr als den Auftrag, „mehr Lust oder bessere Orgasmen erleben zu können“. Die Wochen der Selbsterfahrung eröffnen Raum für etwas Grundsätzlicheres: fehlende Erfahrungen nachzuholen und neue Erfahrungen zuzulassen, Raum für die eigenen Bedürfnisse einzunehmen, überschrittene Grenzen wahrzunehmen, zu reflektieren und sich selbst dafür zu vergeben.

Es geht um Selbstverantwortung, Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge – und darum, die eigene Sexualität wieder als etwas zu erleben, das selbstbestimmt, frei und ganz persönlich sein darf.

„Female Pleasure“ ist mein Angebot an dich, dich auf eine Reise zu dir selbst zu begeben:

  • zur bewussten Verbindung mit deinem eigenen Körper
  • zum Entdecken deiner intimen und sexuellen Bedürfnisse
  • zu mehr Achtsamkeit und Raum für das, was du brauchst
  • zu einem Körpergefühl, in dem du spürst, was sich für dich wirklich gut und stimmig anfühlt

In meiner eigenen Auseinandersetzung mit Sexualität – insbesondere durch tantrische Selbsterfahrungen – durfte ich etwas lernen, dass mir in der klassischen Sexualtherapie lange gefehlt hat: Sexualität nicht nur zu verstehen, sondern sie wieder zu spüren. Den eigenen Körper wahrzunehmen. Signale ernst zu nehmen. Grenzen zu erkennen. Bedürfnisse zu entdecken und ihnen Raum zu geben.

Diese tantrische Sichtweise ist für mich zu einem wichtigen Baustein meiner therapeutischen Arbeit geworden. Denn gerade bei Frauen erlebe ich immer wieder, wie weit die eigene Wahrnehmung des Körpers und der eigenen Bedürfnisse von dem entfernt sein kann, was gesellschaftlich von Sexualität erzählt wird.

„Wir wissen oft sehr viel darüber, wie Sexualität „funktionieren“ soll – und erstaunlich wenig darüber, wie es sich für uns selbst eigentlich anfühlt.“

Soziokulturelle
Prägung

Warum (weibliche)
Sexualität so stark von unseren Prägungen beeinflusst ist

Wir leben heute in einer Zeit, in der sexuelle Freiheit, Selbstbestimmung und Female Empowerment selbstverständlich erscheinen können. Gleichzeitig tragen wir als Gesellschaft eine lange Geschichte mit uns.

Generationen vor uns waren von Krieg, Verlust, Nachkriegstraumata und einem starken Überlebensmodus geprägt. Für individuelle Grenzen, Selbstfürsorge, sexuelle Selbstverwirklichung oder die Frage „Was brauche ich eigentlich?“ war in vielen Familien und Lebenssituationen wenig Raum.

Als Gegenbewegung entstanden später Vorstellungen von freier Liebe, sexueller Befreiung und neuen Formen des Zusammenlebens. Und mit den nachfolgenden Generationen wurden Erotik, sexuelle Medien und Pornografie zunehmend sichtbarer, verfügbarer und normaler.

Doch sexuelle Freiheit allein bedeutet noch nicht automatisch körperliche Freiheit.

Denn gleichzeitig wurde oft nicht gelernt, den eigenen Körper wirklich wahrzunehmen, Grenzen frühzeitig zu erkennen, Bedürfnisse auszusprechen oder Lust unabhängig von Erwartungen und Leistung zu erforschen.

So können wir heute äußerlich sehr frei mit Sexualität umgehen und innerlich trotzdem noch gelernt haben, uns anzupassen, zu funktionieren, zu gefallen oder den eigenen Körper eher von außen zu betrachten als ihn von innen zu erleben.

Auch frühkindliche und transgenerationale Prägungen können dabei eine Rolle spielen. Was wir über Nähe, Berührung, Körper, Grenzen, Weiblichkeit und Sexualität gelernt haben, wirkt häufig weiter, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Zielgruppe
des Programms

Für wen ist
„Female Pleasure“
geeignet?

Female Pleasure richtet sich an Frauen, die sich wieder stärker mit ihrem Körper und ihrer eigenen Sexualität verbinden möchten.

Das Angebot kann besonders hilfreich sein, wenn du dich in einem oder mehreren dieser Punkte wiedererkennst:

  • Schwierigkeiten mit der eigenen Körperwahrnehmung
  • geringe Spürfähigkeit oder das Gefühl, im eigenen Körper wenig zu empfinden
  • Taubheitsgefühle oder wenig Wahrnehmung im Brust-, Bauch- oder Schoßraum
  • Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder zu kommunizieren
  • das Gefühl, die eigenen Bedürfnisse in Beziehungen häufig zurückzustellen
  • der Wunsch nach mehr Selbst-Erfahrung und einem besseren Verständnis des eigenen Körpers
  • der Wunsch, eigene Intimität und Sexualität freier und authentischer zu entdecken
  • körperliche oder emotionale Blockaden im Zusammenhang mit Sexualität
  • sexuelle Unlust oder psychisch bedingte sexuelle Funktionsprobleme
  • Veränderungen des Körpergefühls und der Sexualität nach einer Schwangerschaft
  • Überlastung, Stress oder ein dauerhaftes Funktionieren, bei dem die Verbindung zum eigenen Körper verloren gegangen ist

Dabei geht es nicht darum, dass du am Ende „mehr leisten“ oder eine bestimmte Form von Sexualität erreichen musst. Es geht vielmehr darum, herauszufinden: Was fühlt sich für mich gut an? Was möchte ich? Was möchte ich nicht? Was brauche ich, um mich sicher, frei und verbunden zu fühlen?

Was dich erwartet:

Verstehen. Aufarbeiten. Praktizieren. Spüren. 

Das begleitete Programm umfasst sechs Einheiten und verbindet Elemente aus Sexualtherapie, Körperwahrnehmung und tantrischer Arbeit.

„Die Einheiten werden von mir individuell auf dich und deine Bedürfnisse angepasst.“

Inspiriert ist das Konzept unter anderem von Sensate Focus, einem sexualtherapeutischen Ansatz, bei dem die Aufmerksamkeit bewusst weg von Leistungsdruck und sexuellen Erwartungen und hin zur eigenen Wahrnehmung von Berührung und Körperempfindungen gelenkt wird.

  1. Wir beginnen zunächst mit Atem- und Körperspürübungen. Es geht darum, wieder wahrzunehmen, was im eigenen Körper passiert und welche Signale vielleicht lange übergangen wurden.
  2. Von dort aus nähern wir uns Schritt für Schritt dem eigenen Körper und der eigenen Sinnlichkeit. Wir erforschen Wahrnehmung, Berührung, Grenzen und Bedürfnisse und schauen, wo sich Blockaden zeigen und wie neue, positive Körpererfahrungen möglich werden können. Dabei geht es immer um deine eigene Geschwindigkeit und darum, dass du selbst bestimmst, was sich richtig anfühlt.
  3. Das Ziel ist nicht, eine bestimmte sexuelle Leistung zu erreichen. Das Ziel ist, die Verbindung zu dir selbst zu stärken: mehr Körperbewusstsein, mehr Spürfähigkeit, mehr Selbstfürsorge und Selbstliebe – und die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, auszudrücken und ihnen Raum zu geben.

„Female Pleasure“ beginnt für mich nicht erst bei sexueller Lust, sondern bei Selbstliebe,  Sinnlichkeit, Spürfähigkeit und Gemuss.“

„Female Pleasure“ beginnt dort, wo du deinen eigenen Körper wieder als deinen Körper erlebst. Wo du spürst, was da ist. Wo ein Nein genauso selbstverständlich werden darf wie ein Ja. Und wo aus der Frage „Was soll ich fühlen?“ langsam die viel wichtigere Frage wird:

„Was gefällt mir eigentlich – und was möchte ich damit machen?“